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Was bedeut das analoge, bei deiner NIKON FE und Mike, was meinst du mit einer Durchlichteinheit bei deinem Scanner? (Ich finde das Thema jetzt wirklich interessant und deshalb möchte ich mich da bissl schlauer machen.)
mfg Hothead
Analog-Kamera: Die Kamera besitzt keinen Chip sondern nimmt ihre Bilder auf einem sehr seltsamen Material auf...
Dieses Material nennt man "Film". Man kann das kaufen, aus der Dose ziehen und dann ist es im Arsch!

Man kann es auch in seine (Analog)-Kamera legen, wobei möglichst wenig Licht in die Kamera fallen sollte, dann verschliesst man die Kamera, spult per Hand (kleines Hebelchen oben auf der Kamera) oder per Motor (bei moderneren Kameras) zum ersten Bild weiter und fotografiert...
Wenn man den Film "durch" hat (i.d.R. gibt es ihn in den Konfektionsgrößenn von 12, 24 oder 36 Bildern pro Film), muss man ihn wieder zurück spulen ( Siehe: Hebelchen oder Motor). Dann nimmt man ihn heraus, packt ihn in eine Tüte und verschickt ihn zwecks "Entwicklung" (so nennt man das, wenn man irgendwann mal etwas sehen will...) an ein sogenanntes "Fotolabor".
Dort werden die Filme entwickelt und zumeist verhunzt (falls einem das durch mangelndes fotografisches Know-How noch nicht selbst gelungen ist). Danach werden sie dir für teures Geld zurück geschickt.
Das viele Geld bezahlst du dafür, dass du ab nun genügend Ideen hast, um dich in professionellen (Analog-) Foto-Foren über die Schwachköpfe in den Labors mit flames auszulassen. Dieses bringt dir den Respekt der übrigen User ein, erhöht i.d.R. dein User-Ranking, belastet dein Konto und lässt dich in diversen Foto-Fachzeitschriften nach Beiträgen zum Thema "Handvergrößerung" Ausschau halten. ( diese sind noch teurer als die Entwicklung deines Films im Großlabor mit Einheits-Entwickler-Suppe )
Danach versuchst du, deine besten Filme in Spezial-Labors individuell entwickeln zu lassen. Dabei wird deine Karriere zum Star-Fotografen jäh unterbrochen, da du nun zwar halbwegs passable Vergrößerungen in den Händen hältst, aber das Budget für deine neue Nikon (Hasselblad, Mamya etc.) bedenklich zusammengeschrumpft ist...
Somit greifst du zur letzten Waffe: du richtest dir dein eigenes Labor ein! (deine Banker haben dir die Freundschaft gekündigt und das ganze Chemie-Zeugs, das du nach getaner Arbeit in den Ausguss spülst, interessiert dich eh nicht, da du DIE GRÜNEN sowieso noch nie leiden konntest und nun die Gelegenheit hast, es diesen Spinnern endlich mal richtig zu zeigen, indem du einfach mal die ganze Silberjodid-Suppe durch Ziehen des Waschbecken-Stöpsels deinen eh verachteten Mitmenschen überantwortest)
Dein eigenes Labor hat ne Menge Geld gekostet... der Vergrößerer sieht cool aus... und du hast noch immer keine Ahnung, was ein Fixierbad ist... du hast verschiedene Packungen mit Vergrößerungspapier gekauft... alle in unterschiedlichen Härtegradationen und irgendwie fühlen die sich doch alle gleich weich an...
Und dann... spätestens dann... gelangst du zu der Einsicht, dass alle Analog-Fotografen einen an der Schüssel haben, sie eh keine Ahnung haben und alle auf dem falschen Weg sind. Es sind samt und sonders alte rückständige Nostalgiker (die DIE GRÜNEN hassen und einen perfiden Weg gefunden haben, klammheimlich ihrem politischen Willen durch Ziehen eines profanen Ausguss-Stöpsels Ausdruck zu verleihen), die immer noch nicht kapiert haben, dass man Top-Fotos heutzutage digital macht...
Hey! Ende der Satire! Last uns eine Diskussion führen über Pro und Contra der analogen und der digitalen Fotografie!
Ich glaube, dass es kein "Entweder oder" geben kann, sondern nur ein "Sowohl als auch!".
Was spricht wann für die Analog-Fotografie? Wann bietet sich der Einsatz der Digital-Technik an?
Postet hier eure Meinungen!