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Autor Thema: Analogfotografie: AGFA CLACK PINHOLE (Lochkamera)  (Gelesen 29391 mal)
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Mike
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« am: Juli 31, 2005, 04:32:39 »

Ich habe mir vor einigen Wochen bei Ebay eine Pinhole (Lochkamera) zugelegt.
Es handelt sich dabei um eine Modifikation der AGFA CLACK (Mittelformat-Kamera für das Filmformat 6 x 9 cm, Rollfilm 120).

Inzwischen habe ich mit der Kamera 3 Filme verschossen, die aber erst noch entwickelt werden müssen. Sobald ich die Ergebnisse habe und sofern die Aufnahmen gelungen sind, poste ich die Fotos hier.

Vorab möchte ich aber die Kamera schon mal vorstellen und dabei auch gleich meine Erfahrungen mit dem Verkäufer, der auf EBAY unter dem Namen fuk1255 handelt, kund tun.

Noch bevor die Kamera geliefert wurde, bekam ich vom Verkäufer fuk1255 eine Mail mit ausführlichen Tipps zu Kamera, Belichtungsmessung, empfohlenem Filmmaterial und Hintergrundinfos zur Herstellung der Kamera selbst.

Klartext: ich bekomme keinen Cent dafür, wenn ich mich hier begeistert über diese Art von Support äußere! Ich freue mich einfach, wenn man in heutigen "Abzocker-Zeiten" noch auf Zeitgenossen trifft, die das, was sie machen, ernst nehmen und für erhaltenes Geld eine ordentliche Leistung erbringen.
Ich muss nicht betonen, dass die Ware schnellstens geliefert wurde und sich im tadellosen Zustand befand.

Doch nun genug der Lobgesänge...  Grinsend

Hier die nüchternen und dennoch spannenden Fakten zur Agfa Clack Pinhole:
(Text- und Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung durch Dr. Kai Fuhrmann, bei EBAY unter dem Nick-Name fuk1255 handelnd. Weitere Infos zu seinen Produkten und zahlreiche Tipps zu modifizierten Kameras findet ihr auf seiner Homepage www.bkfu.de

Mittelformat - Lochkamera (6x9)




Technische Daten zur AGFA CLACK PINHOLE:

Kamera:                              Agfa Clack/modifiziert
Corpus/Filmbühne:               Metall/Plastik
Objektivvorrichtung:              pinhole-Universalverschluß pu(s)h (VA-Stahl); aufgesetzt auf VA-Frontplatte; Schiebeverschlußtechnik
Format:                               6 x 9 cm Negativformat (handelsübliche Filme)
Blende:                               186 bei idealem Lochdurchmesser 0,36mm
Lochdurchmesser:                0,36mm
Folienstärke:                        0,04mm
'Brennweite':                        67mm
Bildwinkel: Kamera               77 Grad bei 'Blende' 186 (entspr. ca. 25mm-Objektiv bei Kleinbildkamera)
Stativanschluß:                    vorhanden; 1/4 Zoll
Anzahl der Aufnahmen:        8
Besonderheiten:                 optischer Sucher, 'Fernrohrprinzip'
                                        Filmtransportmechanismus über Spule
                                        Schiebeverschluß arretierbar (Transportsicherung)
                                        Aufwendige Fertigung: Sämtliche VA-Stahl-Einzelkomponenten sind jeweils aus einem Werkstück herausgelasert,
                                        zerspant und vor dem Zusammensetzen glasgeperlt worden![/s]

Bitte beachten:

Film einlegen: Verschlußhebel an der Unterseite der Kamera umlegen, Hinterteil abziehen, Rollfilm einspulen, Hinterteil aufsetzen, Verschlußhebel auf Position "Zu-Lock" stellen ...
Lochdurchmesser:
Lochdurchmesser von 0,2mm bis 0,45mm sind entspr. der gewünschten Effekte von "scharf" bis "stark impressionistisch" natürlich möglich. Belichtungszeiten entspr. berechnen !!
Die hier bei Auslieferung eingelegte Lochfolie hat eine 0,36mm-Bohrung, die mikroskopisch bei 125facher Vergrößerung geprüft worden ist!
Folienstärke:
Bis 0,2mm Stärke treten bei dieser 'Brennweite' physikalisch keinerlei Vignettierungseffekte auf. D.h., Sie können mit extrem dünnem Material ebenso experimentieren wie mit dickeren, 'nähnadelgelochten' Teelichtblechen. Bei diesem Gerät eingesetzt: eine 0,04mm starke Folie!
Stativanschluß nutzen:
Aufgrund von Belichtungszeiten jenseits einer Sekunde sollte die Kamera auf eine feste Unterlage bzw. auf Stativ gesetzt werden. Dies und die verwacklungsfreie pu(s)h-Verschlußtechnik garantieren eine gute Aufnahme. Ein Drahtauslöser ist hier absolut überflüssig...




Als Verschluß dient ein leichtgängiger horizontaler Schiebermechanismus - natürlich arretierbar.
Schieber herausgezogen - Kamera 'dicht' - Schieber hereingeschoben - Kamera offen.

Überlegungen zu Funktionalität und Design

Der Anwender möchte mit 'seiner' pinhole-Kamera experimentieren können und will unterschiedliches Folienmaterial mit diversen Lochgrößen ausprobieren, um 'seinen' eigenen pinhole-Stil zu finden.
Vor diesem Hintergrund erschien es mir wenig sinnvoll, nur die Linsen aus einer alten Clack herauszunehmen und hinter den Verschluß eine Folie zu kleben. Es darf gerne mehr sein...

Bei der vorliegenden Bauweise mußte daher die gesamte Optik und der Vorbau weichen.

1. Alle neuen Teile: VA-Stahl. Die Werkstücke wurden aus einem größeren Stück passend herausgelasert, dann recht aufwendig gefräst und letztlich glasgeperlt - daher der mattgraue 'look'.



2. Verschlußtechnik: Der leichtgängige Lochschieber bewegt sich sich in einer Einfräsung inmitten dreier VA-Stahlscheiben, die wiederum durch Nieten zusammengehalten werden.
D.h.: fester Sitz, kein Herausgleiten und kein Verwackeln beim Belichtungsvorgang!

3. Auf die im oberen Bild gut sichtbaren Gewindestangen wird der Foliensandwich in ein eigens gefrästes Rund gesetzt und mittels vier gerändelter Muttern sicher fixiert.
Da der sandwich vor dem Verschluß sitzt, ist ein Lochfolienwechsel bei lichtdichter Kamera jederzeit problemlos und schnell möglich.

In den sandwich gehört die Lochfolie (bis max. Durchmesser 20mm). Sie wird von zwei 1mm starken Scheiben mittels vier VA-Kreuzschlitzschrauben an- bzw. zusammengepresst.
Zum Folienwechsel reicht es, die vier Schrauben zu lösen und unter die Andruckscheiben Ihre Folie zu platzieren. Leichter geht's nicht...

Folienwechsel leicht gemacht:



4. Raum für Variationen:
Der gesamte pinhole-Kameravorbau ist von innen an die AGFA-Clack geschraubt. Die inwendigen Schraublöcher sind in jeder Clack vorhanden.
Zwei Überlegungen dazu:
Sollte die Clack irgendwann defekt sein, kann die gesamte pinhole-Vorrichtung binnen weniger Minuten an eine andere Clack gesetzt werden. Wollen Sie einmal etwas ganz anderes ausprobieren, montieren Sie den Vorbau an jedwede für die Lochphotographie vorgesehene Holzkamera. Der Bildwinkel des sandwiches beträgt beidseitig mehr als 150 Grad...



5. Design:
Die alte Clack hat einfach ein schlichtes, schönes Design - hier galt es, die eleganten Rundungen wieder aufzunehmen. Die große "U-Form" der Grundplatte ergab sich durch die Aussparung nach Demontage des alten Vorbaus, die aufgenietete darüberliegende Grundplatte ist tropfenförmig und läuft in der Flucht genau auf die Breite des Fernrohrsuchers zu. Der mattgraue Farbton korrespondiert farblich mit dem überdimensionierten AGFA-Filmspulknopf auf der Oberseite der Kamera...

Weitergehende Informationen, Musterphotos, bebilderte Konstruktionsdetails und Bedienungsanleitungen meiner diversen eBay-pinhole-Photographie-Artikel habe ich Ihnen auf einer Internetseite im deutschsprachigen web unter bkfu zur Verfügung gestellt.

Soweit der Text von Dr. Kai Fuhrmann

Als Zugabe gab es ein Windows-Programm zur Um-/Berechnung der Belichtungszeiten.
Dieses Programm nennt auf Wunsch auch die aufgrund des Schwarzschildeffektes vorzunehmenden Zeitkorrekturen für die meisten handelsüblichen Filme.

Abschließend noch einige Tipps, die mir Dr. Fuhrmann per Mail mitteilte (denke, das dürfte jeden Pinhole-Fan interessieren...)

Zitat:

"Hier noch ein paar Tips zur gef. Verwendung:

FILM:

Probieren Sie 'mal den "FUJI Reala 100 120"
(die 100 meint 100 ASA). Tolle, satte Farben,
außerdem ist der Film sehr günstig.
(der günstigste Anbieter:
www.nordfoto.de  - bei Hamburg;
Dort kann man auch anrufen, guter Service
mit Zeit für Beratung; kompetente Leute!!!)

Bei dem Reala nehmen Sie im beigelegten Belichtungsrechner-Programm
einfach die Einstellungen für den AGFA Optima 100.
Überhaupt - bei dem Programm ist der Filmtyp nicht so wichtig,
nur die richtigen ASA-Einstellungen und S/W- oder Farbfilm.

Ich hatte für einen anderen eBay-Kollegen unlängst eine PDF-Anleitung angefertigt. Für Sie in der Anlage:
BeliInfo.pdf

Den Lochkamera-Rechner zum Eingewöhnen finden Sie übrigens unter www.ratzkowsky.de unter freeware.


FOLIE:
In die Kamera ist eine Folie mit 0,36mm Lochbohrung eingelegt.
Nehmen Sie bitte diesen Wert zur Berechnungsgrundlage.
Wenn Sie später beim Photographieren einige Sekunden zu lange belichten (z.B. statt 10 Sek. 15) - dem Reala macht es nichts aus.

[...]

Daher haben ein Metallbauer und ich die sandwich-Idee gehabt:
Folienwechsel und -reinigung jederzeit!!
Auch bei eingelegtem Film, da der Verschlußschieber HINTER dem sandwich sitzt!!

Die AGFA-Clack hat mit rund 65mm die ideale Brennweite, nicht nur zum Photographieren, das sehen Sie später an den Bildern, sondern auch für Experimente mit eigenen, gelochten Folien. Sollten Sie selber Löcher bohren wollen:

Empfehlenswert sind Lochgrößen zwischen 0,3 und 0,35mm.
Material: z.B. Messingblech aus dem Bastlergeschäft mit der üblichen 0,1mm Stärke

Man sollte nicht unter 0,3mm-Lochdurchmesser gehen - die Bilder werden wieder unscharf; alles dazu und wie es geht bei

www.die-lochkamera.de


Ach ja: Für unterwegs auf Reisen und eben zum Prüfen meiner Lochfolien hatte ich mir übrigens auf dem Flohmarkt ein Kindermikroskop geholt - geht bestens.
Ab und zu kann es sein, daß sich Fusseln oder kleine Metallpartikel von den Kanten in der Folienbohrung festsetzen: dann einfach die Folie in eine kleine Plastikfilmdose legen, etwas reinen Alkohol aus der Apotheke dazu und leicht schütteln.



BOHREN EIGENER LÖCHER - 0,3mm-BOHRER:
... finden Sie bei

webfoxx

oder

http://www.micro-tools.com/Merchant2/d_drill.htm
hat:
# 8280HDB, Bohrer Nr.80, 10er Packung
Bohrer Nr.80, 10er Packung. 0,3mm Durchmesser.   
? 5.74

So... das war nun die technische Beschreibung der Agfa Clack Pinhole nebst Erklärungen und Tipps von Dr. Kai Fuhrmann [aka fuk1255]

An dieser Stelle nochmals meinen Dank an Dr. Kai Fuhrmann, dass ich seine technischen Angaben samt Fotos hier und in anderen Foren verwenden darf. Ich denke, auch wer sich keine Modifikation von ihm kauft, hat hier einen spannenden Einblick über die Konstruktion von Lochkameras gefunden.
Und wer kaufen will... ich kann diesem Ebay-Verkäufer nur die besten Noten ausstellen! Kompetent, seriös und sehr hilfsbereit! Niemand, der mal eben bei Ebay "nen flotten Euro" machen will, sondern der mit Herz und Verstand hinter dem steht, was er tut.  Smiley

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« Antworten #1 am: August 10, 2005, 01:42:10 »

Habe mir noch den Klassiker der 50er Jahre, eine AGFA CLACK gekauft.

Die Agfa Clack zählt inzwischen zweifellos ebenso zu den Kultkameras wie LOMO, HOLGA und Co.  Grinsend

Als Lochkamera habe ich sie ja schon aber ich wollte sie unbedingt auch noch in der Originalausführung besitzen.
Die Agfa macht Aufnahmen im Format 6x9 cm! Also das ist schon ein mächtig großes Negativformat! Da reicht es schon, die Negative als Kontaktabzüge anfertigen zu lassen und dann zu scannen.

Fotos der Kamera poste ich in den nächsten Tagen. Dann müsste auch meine TLR SEAGULL eingetrudelt sein, eine zweiäugige Spiegelreflex aus chinesischer Produktion. Alles in allem gibt`s hier demnächst sicher einiges an Fotos alter, seltsamer, spannender und kultiger Kameras zu sehen.
 
Würde mich freuen, wenn sich noch weitere User finden liessen, die unsere Fotografie-Threads mit eigenem Bildmaterial lebendig werden lassen. Diskussionsstoff zum Thema Fotografie im allgemeinen und alten Kameras im besonderen gibt es bestimmt mehr als reichlich.  Smiley
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« Antworten #2 am: August 19, 2005, 12:15:51 »

Die ersten Testfilme mit der Agfa-Clack Pinhole (Lochkamera) habe ich heute zurück bekommen.

Hatte schon befürchtet, dass nicht eine einzige Aufnahme etwas geworden ist. Ist ja doch eine andere, ungewöhnliche und recht eigenwillige Art des Fotografierens...  Grinsend aber es macht verdammt viel Spaß!  Cool
  Muss die Prints noch bearbeiten (Scannen und Ausschnitte festlegen). Am Wochenende werde ich wohl ein wenig Zeit haben, um sie hier insgesamt zu posten.

Unten ein erster Vorgeschmack auf die Fotos der Agfa Clack Pinhole:

Bild 1:



* agfa_clack_pinhole_18-08-2005_02b_600x40.jpg (39.45 KB, 600x400 - angeschaut 3106 Mal.)
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« Antworten #3 am: August 23, 2005, 03:22:48 »

Hier nun das 2 Foto des Testfilms, den ich mit der AGFA CLACK PINHOLE gemacht habe.

Kamera: AGFA CLACK Lochkamera



Filmmaterial: Fujicolor Professional 160 NPS (Farbnegativfilm mit 160 ASA)

Digitale Nachbearbeitung: keine



* agfa_clack_pinhole_18-08-2005_03.jpg (93.26 KB, 600x406 - angeschaut 2996 Mal.)
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« Antworten #4 am: August 23, 2005, 06:59:45 »

Ist das nicht eine irre sache, diese Lochkamera-Aufnahmen? Habt ihr es verstanden? Das hier sind Fotos, die eine Kamera ohne Objektiv! gemacht hat! Statt eines Objektives ist dort eine Folie mit einem Loch von 0,35mm Durchmesser davor, durch das das Licht auf den Film fällt!  Schockiert

Das 3. Foto des Testfilms, den ich mit der AGFA CLACK PINHOLE gemacht habe.

Kamera: AGFA CLACK Lochkamera



Filmmaterial: Fujicolor Professional 160 NPS (Farbnegativfilm mit 160 ASA)



Digitale Nachbearbeitung: keine

Bild 1: Das Negativ des Motivs (Bild 2, oben), gescannt mit einer selbstgebauten "Durchlichteinheit" und somit mitleiderregend schlecht...  Weinen

Bild 2: Ein Scan des Prints 3, hoffentlich besser!  Grinsend Die leichte Unschärfe ist typisch für Lochkamera-Aufnahmen. Wobei ich aber schon perfekt belichtete Fotos von Pinholes gesehen habe, die sogar richtig scharf waren.
Es ist eben für einen Anfänger sehr schwierig, die optimalen Aufnahmebedingungen zu schaffen. Lochkamera-Fotografie erfordert schon ein gewisses Maß an fotografischem Know-How. Wer digitale Features gewöhnt ist, erlebt hier sein ganz persönliches fotografisches Armageddon...  Grinsend




 


* agfa_clack_pinhole_18-08-2005_03-scan.jpg (78.33 KB, 600x408 - angeschaut 2832 Mal.)

* agfa_clack_pinhole_18-08-2005_04.jpg (68.99 KB, 600x370 - angeschaut 2820 Mal.)
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Mike
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« Antworten #5 am: September 24, 2005, 04:42:22 »

Kamera: AGFA CLACK Lochkamera



Filmmaterial: Fujicolor Professional 160 NPS (Farbnegativfilm mit 160 ASA)

Digitale Nachbearbeitung: keine

Inzwischen habe ich einige weitere Filme mit der Lochkamera verschossen. Die Fotos werde ich in den nächsten Tagen nach und nach uploaden.
Unten also nun eine weitere Testaufnahme. Das Motiv dürfte einigen bekannt vorkommen...  Grinsend Der Grund, warum ich so viele Aufnahmen von dieser Brücke mache, ist schnell erklärt: ich kann meine Kameras bequem auf das Brückengeländer legen um Langzeitaufnahmen zu machen. Gerade die Lochkamera benötigt mitunter doch Belichtungszeiten zwischen 10 Sekunden und 2 Minuten. Da kommt einem so ein Brückengeländer natürlich wie gerufen, vor allem, wenn man nicht ständig ein Stativ mitschlüren will.  Grinsend

Die seltsam "gebogenen" Lichtreflexe, die von der Sonne ausgehen, sind übrigens typisch für Lochkamera-Aufnahmen und in dieser Form wohl kaum mit anderen Kameras realisierbar. Im Grunde handelt es sich bei den Reflexen ja um Abbildungsfehler aber gerade sie sind das Salz in der Suppe.  Smiley
Und am selben Abend, als ich dieses Foto mit der Agfa Clack Lochkamera gemacht habe, hatte ich auch meine HOLGA 120 FN dabei. Als Vergleich poste ich die HOLGA-Aufnahme gleich darunter. Auch von der HOLGA gibt es neues Material. Schreibe ich später oder morgen noch etwas dazu.

Foto: AGFA CLACK PINHOLE



Original kann hier gedownt werden... click...

Dasselbe Motiv mit der HOLGA 120 FN:



* lippstadt-sonnenuntergang-lippe-holga-120-fn-400x398-02.jpg (77.06 KB, 400x398 - angeschaut 2602 Mal.)
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Hothead
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« Antworten #6 am: September 25, 2005, 11:55:57 »

Wahnsinn! Deine Lochkamera kann sich bei diesem Vergleich mit der HOLGA 120 FN auf jeden Fall messen. Klingt irgendwie komisch, doch der Sonnenaufgang, den du mit der Lochkamera geschossen hast, erzeugt eine schönere Stimmung!  Zwinkernd
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Mike
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« Antworten #7 am: Oktober 02, 2005, 04:24:31 »

Wahnsinn! Deine Lochkamera kann sich bei diesem Vergleich mit der HOLGA 120 FN auf jeden Fall messen. Klingt irgendwie komisch, doch der Sonnenaufgang, den du mit der Lochkamera geschossen hast, erzeugt eine schönere Stimmung!  Zwinkernd

Ja, ich denke auch, dass diese Lochkamera schon etwas Besonderes ist! Keine noch so teure digitale Kamera ist in der Lage, einen so auf die Folter zu spannen, wenn man wissen will, wie das gerade gemachte Foto wohl aussehen wird.  Schockiert
Sie bietet Fotografie-Spaß pur und ich kann nur jedem, der sich für Fotografie begeistert, raten, sich eine Lochkamera anzuschaffen. Der Umgang mit einer Lochkamera ist wirklich ein Weg "back to the roots"! Spannend und voller Überraschungen!  Smiley

Siehe auch: Lochkamera-Bilder im LOMOFORUM
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Mike
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« Antworten #8 am: Dezember 12, 2005, 03:58:24 »

Weiterführende Informationen zur Geschichte der Lochkamerafotografie findet ihr in unserem Partnerforum FOTOSUITE. klick...
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« Antworten #9 am: Januar 14, 2006, 04:43:19 »

Eine weitere Testaufnahme mit der zur Lochkamera umgebauten Agfa Clack.

Ort: Lippstadt - Gasthof Hülshoff
Kamera: AGFA CLACK Pinhole (Lochkamera)
Filmmaterial: Fujicolor NPS 160 Professional


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