Seiten: [1] 2 3 ... 7   Nach unten
Autor Thema: Analogfotografie: NIKON FE  (Gelesen 41825 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« am: Juli 16, 2005, 02:10:18 »

Werde hier in lockerer Reihenfolge analoge Aufnahmen der NIKON FE vorstellen.

Bild 1: Doppelbelichtung; digital nachbearbeitet (Weichzeichnereffekt und Farbreduktion)

Kamera: Nikon FE - Film: Kodacolor VR 400 Plus - Objektiv: Tokina 17 mm WW



* nikon-fe-doppelbelichtung.jpg (32.99 KB, 500x500 - angeschaut 1928 Mal.)
Gespeichert


mokka
Gründer
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 742


WWW
« Antworten #1 am: Juli 16, 2005, 04:32:44 »

Nikons Doppelbelichtung von dir trifft leider nicht ganz meinen Geschmack, obwohl es als Cover für einen Horrorfilm sicherlich bestens geeignet wäre. Was mich interessieren würde, wären schwarz / weiß Aufnahmen deiner Nikon FE welche du vorallem damals in deinem eigenen Labor selbst entwickelt hast Zwinkernd

Wird sicherlich ein spannender und interessanter Thread werden.
Vielleicht kannst du ja auch nochmal etwas ganauer erläutern was du damals für ein Equipment hattest, soweit ich weiß hast du darüber noch kein Wort hier im Forum verloren!? Augen rollen
Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #2 am: Juli 16, 2005, 11:33:48 »

Bild 2: Insel Rügen

Diascan mit selbsgebauter "Durchlichteinheit" (daher diese Qualität)
digital nachbearbeitet: Farbreduktion und Gamma-Korrektur

Kamera: Nikon FE - Film: Irgendein Fuji-Material; Film befand sich 5 Jahre lang in der Kamera und wurde dann entwickelt...

Objektiv: Tokina 17 mm WW



* bahnstrecke-des-rasenden-roland-auf-ruegen.jpg (83.32 KB, 500x554 - angeschaut 1881 Mal.)
Gespeichert


mokka
Gründer
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 742


WWW
« Antworten #3 am: Juli 17, 2005, 12:12:34 »

Ein wunderschönes Dia, wirkt sogar etwas romantisch Zwinkernd

Aber ...
Wieso hat die Bahnstrecke denn den Namen "Rasender Roland"?  Grinsend

Zu dem Scan selbst habe ich aber auch noch eine Frage, oder besser gesagt zu dem Scanner mit selbstgebauter Durchlichteinheit. Wie darf man sich das genau vorstellen Huch
Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #4 am: Juli 17, 2005, 12:39:01 »

Ein wunderschönes Dia, wirkt sogar etwas romantisch Zwinkernd
[...]

Die "Romantik" kommt durch meine grottenschlechte Durchlichteinheit zustande...  Grinsend

[...]
Aber ...
Wieso hat die Bahnstrecke denn den Namen "Rasender Roland"?  Grinsend
[...]

Auf der Insel Rügen verkehrt eine alte Dampflokomotive, die den Namen "Roland" trägt.
Da ihre Höchstgeschwindigkeit so um die 35 Km/h pendelt, haben die Rüganer ihr den Beinamen "Rasender Roland" gegeben.

Unten poste ich zum Vergleich mal den Originalscan des Dias. Nicht das jemand auf die Idee kommt, die Nikon tauge nichts... die Bilder sind technisch einwandfrei und nur durch die "Durchlichteinheit" kommen diese Farbverfälschungen, Unschärfen und andere seltsame Dinge zustande.  Augen rollen


Bild 3: Insel Rügen

Diascan mit selbsgebauter "Durchlichteinheit" (daher diese Qualität)
digital nachbearbeitet: nichts

Kamera: Nikon FE - Film: Irgendein Fuji-Material; Film befand sich 5 Jahre lang in der Kamera und wurde dann entwickelt...

Objektiv: Tokina 17 mm WW



* bahnstrecke-des-rasenden-roland-auf-ruegen_originalscan.jpg (67.29 KB, 500x563 - angeschaut 1769 Mal.)
Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #5 am: Juli 17, 2005, 12:57:18 »

Nikons Doppelbelichtung von dir trifft leider nicht ganz meinen Geschmack, obwohl es als Cover für einen Horrorfilm sicherlich bestens geeignet wäre. Was mich interessieren würde, wären schwarz / weiß Aufnahmen deiner Nikon FE welche du vorallem damals in deinem eigenen Labor selbst entwickelt hast Zwinkernd

Wird sicherlich ein spannender und interessanter Thread werden.
Vielleicht kannst du ja auch nochmal etwas ganauer erläutern was du damals für ein Equipment hattest, soweit ich weiß hast du darüber noch kein Wort hier im Forum verloren!? Augen rollen

Es gibt kaum noch Aufnahmen aus der Zeit, wo ich noch ein Fotolabor hatte. Und wenn, dann sind es überwiegend Aufnahmen aus meiner Kinozeit.

Equipment weiss ich natürlich auch nicht mehr. Kann mich nur noch daran erinnern, dass der Vergrößerer ein "DURST" war. Mit dem konnte man sogar Mittelformat verarbeiten.

Bild 4: Vorführraum Gloria-Kino in Lippstadt - Vorführer: D. von Rüden


Bild 5: Kassierer Cinema

Er war auch als Kartenabreißer tätig und war ab und zu mein Aushilfsvorführer (sofern die Filme nicht FSK 18 hatten). Seinen Namen habe ich vergessen.


Bild 6: Ford 26 M

Diese Schleuder habe ich damals gefahren... ein Prachtstück!

Alle Fotos:
Kamera: Nikon FE - Film: Material ist mir nicht mehr bekannt. Ich glaube aber, es war ein Kodak TRI-X.

Objektiv: Nikkor 50 mm

Fotos wurde seinerzeit im eigenen Fotolabor vergrößert.


* vorfuehrraum.jpg (77.2 KB, 500x655 - angeschaut 1754 Mal.)

* kassierer-cinema.jpg (72.25 KB, 500x365 - angeschaut 1714 Mal.)

* ford-26m.jpg (50.42 KB, 500x335 - angeschaut 1753 Mal.)
Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #6 am: Juli 17, 2005, 01:19:02 »

Bild 7: ebenfalls noch aus meiner Kinozeit im Lippstädter Cinema-Studio

Hier haben wir den Eingangsbereich für den Film "ASSAULT - Anschlag bei Nacht" dekoriert. Lief damals im Cinema-Night-Movie.
Zur Erklärung: Mein Kollege (auf dem Bild) und ich hatten die Reihe "Cinema-Night-Movie" ins Leben gerufen, eine sogenannte "Lange Nacht", wo 2-3 Filme hintereinander gezeigt wurden. Da kam man dann erst morgens aus dem Kino... war ne schöne Zeit,  Grinsend hat aber auch ordentlich geschlaucht.  Augen rollen


Kamera: Nikon FE - Film: Material ist mir nicht mehr bekannt. Ich glaube aber, es war ein Kodak TRI-X.

Objektiv: Nikkor 50 mm

Foto wurde seinerzeit im eigenen Fotolabor vergrößert



* assault_anschlag-bei-nacht.jpg (60.48 KB, 499x379 - angeschaut 1673 Mal.)
Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #7 am: Juli 17, 2005, 03:47:20 »

offtopic:

Weil ich hier in das Thema "Kino" und "Film" abgedriftet bin, noch ein paar Informationen für Film-Enthusiasten und Kino-Fans:

Möchte euch zwei Bücher empfehlen, die sich in einen Bild- und einen sehr umfangreichen Textband gliedern.
Diese Bücher gelten als Standardwerke der Kinogeschichte und gehören in das Bücherregal jedes Film-Begeisterten, der sich ernsthaft für das Medium Film und die historische Entwicklungsgeschichte der Kinobranche interessiert. Es handelt sich um die Bücher DER WEG DES FILMS von Friedrich von Zglinicki.

Ich habe diese beiden Bücher seinerzeit mal als Geburtstagsgeschenk von meinem damaligen Chef H. Nieuwdorp (Filmtheaterbetriebe H. Nieuwdorp) erhalten.
Diese beiden Bücher gehören zu den Geschenken, die mir auch heute noch, nach mehr als 20 Jahren, immer noch und immer wieder Freude bereiten.
Muss sagen, damit hatte unser Chef einen Volltreffer gelandet!  Smiley

Foto:

unser ehemaliger Chef... meistens gut gelaunt und immer für einen Spaß zu haben.  Grinsend Gibt`s heute noch Vorgesetzte mit Humor?  Huch




Zu den Büchern werde ich demnächst, sofern es meine Zeit zulässt, noch weitere Infos in diesen threads posten:

1. Analogfotografie: NIKON FE

2. Fotografie: Historische Kino-Aufnahmen und Kinotechnik

Hier Vorder- und Rückansicht des Bildbandes DER WEG DES FILMS

Vorderansicht:



Rückseite des Bildbands:





Aus der Buchbeschreibung [Friedrich von Zglinickis DER WEG DES FILMS]:

---Zitat-Anfang---

Friedrich von Zglinickis DER WEG DES FILMS ist hier bereits zu einem Standardwerk geworden. Die neue erweiterte Auflage seiner groß angelegten Filmgeschichte liegt nunmehr in einem Text- und einem Bildband vor. Sie befaßt sich mit der Kinematographie und ihren Vorläufern bis hin zum Ende des Stummfilms und dem Einsetzen des Tonfilms. Mit außerordentlicher Gründlichkeit legt der Verfasser die verschiedensten Phasen der Entwicklung dar.
Wir erleben den Aufbruch einer neuen Kunst, die sich die Gesetze der Massenpsychologie dienstbar macht. Ein eigenes Kapitel befaßt sich selbstverständlich auch mit Hollywood. Im Rahmen dieses Kapitels ist vor allen Dingen auch die Bedeutung Charlie Chaplins für die Entwicklung des amerikanischen Films und des internationalen Films überhaupt herausgestellt.

In den 890 Abbildungen des Bildbandes werden entscheidende Szenen aus den besten und bekanntesten Werken des stummen Films wiedergegeben.
Der Beschauer findet ebenso Portraits von Darstellern, Regisseuren und Technikern, die in der Geschichte des Films eine Rolle spielten.
Außerdem werden unter vielen anderen erstmalig genannten Pionieren und Meilensteinen des Films die Geschichte des Sexfilms, d.h. der zahlreichen Aufklärungs- und Sittenfilme der berühmten "Goldenen Zwanziger Jahre", die Entstehung der bekannten Berliner Premierentheater und die Entwicklung des Filmplakates dargestellt, um nur ganz wenige Beispiele zu nennen.

Friedrich v. Zglinickis DER WEG DES FILMS ist in dem von ihm behandelten Bereich die abgerundetste und vollständigste Filmgeschichte in Wort und Bild geblieben.
Es ist ein Standardwerk für alle am Film Interessierten.

---Zitat-Ende---

--- Friedrich von Zglinickis DER WEG DES FILMS - erschienen 1979 - Olms Presse - Hildesheim-New York ---


Foto:

Briefkopf der Vitascope-Gesellschaft m.b.h aus dem Jahre 1912 (aus: DER WEG DES FILMS)




Schaut auch mal in diese threads:

1. KINO und Kinotechnik: Fotos von Vorführräumen und Kinosälen / Lomographie

2. Lomografie Fakes

Da gibt es weitere Fotos, die mit der NIKON FE aufgenommen worden sind (zum Thema "KINO")



Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #8 am: Juli 18, 2005, 01:19:54 »

Bild 8: Parklandschaft

Digitale Bearbeitung: Ausschnittvergrößerung, leichtes Nachschärfen und Staubentfernung

Kamera: Nikon FE - Film: Kodacolor VR 400 Plus - Objektiv: Tokina 17 mm WW




* nikon-fe-20.jpg (91.65 KB, 500x500 - angeschaut 1549 Mal.)
Gespeichert


Mike
Backend Service
Hero Member
***
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 1512



WWW
« Antworten #9 am: August 25, 2005, 03:58:35 »

Kamera: Nikon FE                              Filmmaterial: Kodacolor VR 400 Plus (Farbnegativfilm mit 400 ASA)

                 

Objektiv: Tokina 17 mm WW

Digitale Nachbearbeitung: leichtes Nachschärfen und Staubentfernung

Bild 9: Brücke


Gespeichert


Seiten: [1] 2 3 ... 7   Nach oben
Drucken
Gehe zu: